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Informationen rund um Festgeld

Festgeld - Eine sichere und zugleich berechenbare Geldanlage

Neben Tagesgeld zeigt sich Festgeld als viel genutze Anlageform und wird vor allem in den letzten Jahren immer beliebter. Festgeld wird häufig auch als Festzinsanlage oder einfach nur Festzins bezeichnet, wobei das Wort schon selbst erklärt das der Zinssatz bei diesem Produkt fest ist und nicht variabel, wie es bei einem Tagesgeldkonto der Fall ist.

Der Vorteil von einer Festgeldanlage ist der gesicherte Zinssatz für die gewählte Laufzeit. Der Nachteil liegt bei der fehlenden Flexibilität. Ist das Geld einmal angelegt, kann für die gewählte Laufzeit nicht darüber verfügt werden. Man sollte sicher daher genau überlegen ob die persönliche finanzielle Situation eine Festgeldanlage für ein oder mehrere Jahre zulässt. Selbst im Notfall bleibt das Geld für den Kunden verschlossen. Dafür hat er aber im Vorfeld einen Zinssatz garantiert bekommen und kann genau berechnen, wie viel Rendite am Ende der Laufzeit erzielt worden ist. Selbst wenn die Tagesgeldzinsen auf Grund von Kapitalmarktschwankungen in den Keller sinken - der Zinssatz für die Festgeldanlage bleibt konstant und kann nicht von Seiten der Banken angepasst werden.

Die Eröffnung von einem Festgeldkonto wird von der Bank in keinem Fall abgelehnt. Bonitätsabfragen oder SCHUFA-Prüfungen werden nicht durchgeführt und auch sonst muss in der Regel keine Angabe zu Vermögensverhältnissen gemacht werden. Natürlich steht es dem  Anleger frei, Festgeldkonten bei verschiedenen Banken zu eröffnen. Nach dem Ende der Laufzeit kann der Kunde das Geld auch erneut bei der gleichen Bank anlegen, in diesem Fall jedoch nur zu den dann geltenden Konditionen.

Der Einlagenschutz für Spareinlagen gilt selbstverständlich auch für das Geld auf Festgeldkonten. Auf dieser Seite finden Sie ausschließlich Banken die auch über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus die Gelder absichern. Wieviel genau das pro Kunde einer Bank ist, können Sie den Vergleichstabellen entnehmen.

Die Laufzeit von Festgeldanlagen variiert bei den Banken stark. In der Regel bietet jede Bank Laufzeiten zwischen 1 - 2 Jahren, teilweise sind aber auch Laufzeiten von 3 - 9 Monaten oder 6 - 8 Jahren zu finden. Die Zinssätze für eine Anlage mit einer Laufzeit von unter einem Jahr sind häufig nicht sehr konkurrenzfähig. In diesem Fall würde es sich mehr lohnen, das Geld auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Neben einer höheren Rendite bleibt dann auch die Flexibilität erhalten. 

Wer sich für Laufzeiten von 2 und mehr Jahren entscheidet, kommt im Normalfall in den Genuss von deutlich höheren Zinsen als wie sie auf Tagesgeldkonten geboten werden. Bei Laufzeiten von mehr als 4 Jahren sind die Zinssätze dann besonders attraktiv. Der Grund für die gestaffelten Zinssätze findet sich bei der Planungssicherheit der Bank. Ein Kunde der sein Geld für 4 oder 5 Jahre anlegt, hat der Bank für diese Laufzeit sein Kapital zur Verfügung gestellt mit der sie deutlich höhere Renditen erzielen kann als die Zinsen, die an den Anleger ausgeschüttet werden. Bei kurzen Laufzeiten hat die Bank diese Planungssicherheit nicht und damit werden auch deutlich schlechtere Zinsen geboten.

Nutzen Sie den Kontovergleich: In unseren Tabellen finden Sie die besten Festzins- und Festgeldangebote - so kommen Sie in den Genuss von attraktiven Zinsen. 

Webtipp: Misterinfos Festgeld Vergleich

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